Tipps für ein besseres Google-Ranking Beitragsbild Erdkugel suchmaschinenmaske

Suchmaschinenoptimierung – Tipps für ein besseres Google-Ranking

Suchmaschinenoptimierung – Tipps für ein besseres Google-Ranking

Tipps für ein besseres Google-Ranking – klicken Sie jetzt hier und sichern Sie sich das Wissen für den vielleicht entscheidenden SEO-Vorsprung Ihrer Seite! Was werden die zukünftigen SEO-Trends? Ist Content wichtiger als SEO? Hier gibt es Antworten!

Mit den folgenden Anleitungen und Tipps für ein besseres Google-Ranking erhöhen Sie Ihre Chance, Ihre Ranking-Position deutlich zu verbessern. Die Tipps eignen sich sowohl für Business-Webseiten als auch für private Homepages. Darüber hinaus werden die SEO-Trends ab dem Jahr 2018 vorgestellt und eine Antwort auf die ewige Frage gegeben, ob die Suchmaschinenoptimierung oder der Content für das Ranking maßgeblich ist. Jetzt hier informieren und den vielleicht entscheidenden Ranking-Vorsprung sichern!

Inhaltsverzeichnis

1. Machen Sie Ihre Website mobilfähig!
2. Linkbuilding
3. Verwendung von AMP-Seiten
4. Keywords richtig verwenden
5. Content-Optimierung und Textgestaltung
6. Soziale Netzwerke als Traffic-Quelle
7. Sonstige SEO-Tipps
8. SEO-Tipps für Unternehmen
9. Was werden die zukünftigen SEO Trends?
10. Content vs. SEO – was ist wichtiger für ein besseres Google-Ranking?

1. Tipps für ein besseres Google-Ranking
Machen Sie Ihre Website mobilfähig!

Suchmaschinenoptimierung - Tipps für ein besseres Google-Ranking Machen Sie Ihre Website mobilfähig! Smartphone Tablett PC Anzeige
Mobilfähigkeit als Grundvoraussetzung für ein besseres Google-Ranking

Mittlerweile erfolgt ein sehr großer Teil der Seitenaufrufe durch mobile Geräte wie Smartphones oder Tabletts, auf deren Anzeigeformat die Website flexibel angepasst werden muss. Eine auf mobile Endgeräte optimierte Website ist daher Grundvoraussetzung für ein besseres Google-Ranking. Um schnell eine mobil-fähige Version der Homepage zu erstellen, benötigen Sie ein entsprechendes Mobile-Plugin, welches Sie bei CMS-Programmen wie WordPress einfach auf die Seite herunterladen können. Meistens reichen die kostenlosen Basic-Plugins für eine solide Grundfunktion aus. Zu beachten sind aber die doch sehr stark unterschiedlichen mobilen Designs der Plugins. Hier sollten sie sich für eines entscheiden, welches aus Ihrer Sicht den besten Kompromiss zwischen Ästhetik und Bedienfreundlichkeit darstellt.

Die Besucher erwarten heutzutage, dass die Seitenladegeschwindigkeit bei mobilen Endgeräten genauso hoch ist wie die bei Desktops. Die Ladegeschwindigkeit hat einen starken Einfluss auf den PageRank. Wie die Ladezeit verkürzt werden kann, wird später noch erläutert. Zuerst jedoch kann der PageSpeed mit diesem Test-Tool geprüft werden. Die Ladezeit sollte vier Sekunden nicht überschreiten.

1.2 Tipp: Mobile Webseite als Subdomain zur Erleichterung der Indexierung

Google stellt zwei Arten von Crawlern zur Verfügung: Einen, der das Netz nach Webseiten zur Anzeige auf PC´s durchsucht und einen zweiten für Inhalte auf mobilen Endgeräten. Für ein besseres Google-Ranking wäre es ratsam, als Indexierungshilfe eine zweite Domain anzulegen, die nur für den Aufruf durch Mobilgeräte optimiert ist. Eine Subdomain wäre dafür gut geeignet. Damit die Seite in das Google-Ranking aufgenommen und richtig eingeordnet werden kann, muss beim Erstellen der Subdomain noch der Buchstabe “m.” (für “mobile”) an den URL-Anfang hinzugefügt werden, also z.B. “m.fragdenbaer.berlin”.

1.3 Exkurs: Responsive-Optimierung für Tabletts

Bei Tabletts kommt es immer noch vor, dass die mobilen Website-Versionen nicht aufgerufen werden können. Empfehlenswert ist es daher, den Tablett-Usern für den Zugriff auf Ihre Webseite die Desktop-Variante anzubieten. Ansonsten müssten die Tablett-Benutzer manuell vor jeder URL ein “m” für die mobile Variante einfügen, was nicht sehr benutzerfreundlich ist. Falls auf der Website Werbeanzeigen mit Google AdSense geschaltet werden, müssen diese auf responsiv geschaltet werden.

2. Tipps für ein besseres Google-Ranking
Linkbuilding

Tipps für ein besseres Google-Ranking Linkbuilding bild frau

2.1 Verlinkung auf externe Seiten

Zu den wichtigsten Tipps für ein besseres Google-Ranking gehört die Verlinkung der Homepage auf externe Seiten. Beim Linkbuilding sollte möglichst auf Seiten mit einer hohen Linkpopularität, einer hohen Seitenautorität und einem hohen Trust-Wert verlinkt werden. Der Trust-Wert gibt Auskunft darüber, inwieweit Webseiten von Google als vertrauenswürdig eingeschätzt werden. So weist zum Beispiel “Wikipedia” einen sehr hohen Trust-Wert auf. Der ust

Ist der Trust-Wert der Zielseite zu niedrig, kann der Link mit einem NoFollow-Tag markiert werden. Kennt man sich damit nicht aus, gibt es dafür extra spezielle Link-Plugins. Die Verlinkung hat dann keinen Einfluss mehr auf die eigene Ranking-Position.

Für ein besseres Google-Ranking sind externe Verlinkungen zwar wichtig, übertreiben sollte man es jedoch nicht. Eine inflationär betriebene Verlinkung kann eine penalty durch den Suchmaschinengiganten zur Folge haben, also den Verweis der Seite auf eine hintere Anzeigeposition in den Suchergebnissen. Die Gefahr einer penalty ist für unerfahrene Webseitenbetreiber, die eher am Anfang stehen, am größten. Die Rückstufung kann vor allem bei kleineren Unternehmen, die auf die Auffindbarkeit im Netz angewiesen sind, zu empfindlichen finanziellen Einbußen führen.

Für eine bessere Seitenposition sollte die Zielseite (Landing Page) zudem themenähnlich sein, ansonsten ordnet Google den Content der beiden Seiten eventuell falsch ein. Dies gilt auch für die internen Verlinkungen innerhalb der Seite.

Optimal wäre es, wenn die verlinkte Seite eine hohe Ladegeschwindigkeit und einen hohen PageRank aufweist. Da sich beide Seiten durch die Verlinkung in ihrer Ranking-Position gegenseitig beeinflussen, kann die stärkere Webseite die schwächere “hochranken”. Es ist jedoch auch das Gegenteil möglich.

2.2 Backlinks – ein Ranking-Faktor mit höchstem Stellenwert

 Für einen guten PageRank ist es essentiell, dass die Seite auch selbst von externen Homepages verlinkt wird (Backlinks). Auch hier die Regel, dass Backlinks von “starken” Seiten mit einer hohen Seitenautorität sehr gut für ein besseres Google-Ranking sind. Erhält die Seite keine oder nur sehr wenige Backlinks, kann man von Sozialen Netzwerken sowie von YouTube aus auf die Seite verlinken. Dies hat den positiven Nebeneffekt, dass durch das größere Besucheraufkommen (traffic), welches einen der Haupt-Rankingfaktoren darstellt, das Google-Ranking indirekt positiv beeinflusst werden kann. So könnte man zum Beispiel ein kleines, 01:30 min. langes YouTube-Video erstellen, in dessen Videobeschreibung im YouTube-Account der Link zur eigenen Homepage eingefügt wird. Auf die Optimierung von Videos wird später noch in den Grundzügen eingegangen.

 

2.3 Möglichkeiten zum Generieren von mehr Backlinks

Als Tipp für ein besseres Google-Ranking wäre es ebenfalls denkbar, den Bekanntheitsgrad der Seite zu Beginn durch bezahlte Anzeigen auf Twitter, Facebook oder Instagram zu erhöhen. Darüber hinaus kann die Seite in DoFollow-Blogverzeichnisse oder Webkataloge eingetragen werden, durch deren Backlinks die Seite gestärkt wird. Zusätzlich dazu könnten Gastbeiträge auf themenverwandten Blogs oder Webseiten geschrieben werden (mit einem Backlink als “Gegenleistung”, sofern die Seite gut optimiert ist). Eine Alternative bildet das Anlegen eines Forums durch ein entsprechendes Plugin. Zuvor müssen noch Vorkehrungen zur Vermeidung von Link-Spamming getroffen werden. Hier helfen Anti-Spam-Plugins wie Akismet.

Auf das Angebot von sogenannten Link-Farmen, die gegen Bezahlung eine große Zahl von Backlinks bereitstellen, sollte man verzichten. Diese Backlinks sind fast immer von geringer Qualität, was sich negativ auf das Ranking auswirkt und von Google durch eine penalty geahndet werden kann.

3. Tipps für ein besseres Google-Ranking
Verwendung von AMP-Seiten

Tipps für ein besseres Google-Ranking Verwendung von AMP-Seiten textlastig
AMP eignet sich vor allem für  sehr textlastige Seiten, etwa Nachrichten-Webseiten

Seit einiger Zeit ist neben der normalen Desktop-Version und der mobilen Version einer Website noch eine dritte Version dazugekommen: Die AMP-Version, für deren Verwendung Google einen Ranking-Bonus gewährt. Die Abkürzung AMP steht für “Accelerated mobile pages”. Das Open-Source-Projekt wurde 2015 von Google ins Leben gerufen und ermöglicht eine im Vergleich zu herkömmlichen mobilen Seiten 4 mal schnellere Ladegeschwindigkeit. AMP-Seiten werden nur auf mobilen Geräten angezeigt und sind in den Suchergebnissen an einem Blitz-Symbol erkennbar.

3.1 Wie funktionieren AMP-Seiten und was sind die Vor- und Nachteile?

Bei AMP-Seiten wird der Content der Website nicht über den Server des Hosts heruntergeladen, sondern als reduzierte Version direkt bei Google selber (nachdem er dort vom Webmaster zur Indexierung eingereicht wurde). Das Resultat ist eine erheblich schnellere Ladegeschwindigkeit, da die Website schon während der Suche vorgeladen wird und nur das Grundgerüst der Website angezeigt wird. Die verkürzte Ladezeit kann im Idealfall zu einer geringeren Absprungrate (Bounce Rate) und somit zu einem besserem Google-Ranking führen, da viele Besucher dazu neigen, langsam ladende Webseiten vorzeitig zu verlassen. AMP-Seiten sind daher also vor allem für Online-Shop-Besitzer interessant, aber auch für Webseiten, bei denen es auf Schnelligkeit ankommt (z.B. Nachrichten-Webseiten) und die große Mengen reinen Text enthalten. Darüber hinaus verspricht Google einen Ranking-Bonus. Die Entscheidung für oder gegen AMP sollte gut überlegt sein, auch deshalb, weil eine zusätzliche AMP-Funktion mit einem erhöhten Kalibrierungs-Aufwand auf der Webseite einhergeht und eventuell vorhandene Werbeanzeigen entsprechend eingestellt werden müssen. Auch können keine Medien wie z.B. Audio-Podcasts oder Videobeiträge eingebunden werden. Darüber hinaus sind AMP-Seiten für Publisher und Werbetreibende im Moment noch nicht die beste Wahl, weil der Text schneller lädt, als die Werbeanzeigen nachkommen. Der Leser ist also mit seinen Augen schon weiter und die Anzeigen hinken hinterher. Google arbeitet daran.

3.2 Wie kann man die Webseite auf AMP umstellen?

Für WordPress-Benutzer erfolgt die Umstellung relativ problemlos. Es wird einfach ein AMP-Plugin auf die Seite heruntergeladen; die Basisfunktionen sind in der Regel kostenlos. Nachdem die nötigen Einstellungen vorgenommen wurden, kann die Webseite hier auf ihre AMP-Kompatibiliät getestet und indexiert werden. 

Falls man es sich hinterher doch anders überlegt und man die AMP-Funktion rückgängig machen möchte, müssen noch entsprechende 301-Weiterleitungen zurück zum normalen URL-Format der Seite erstellt werden (ohne /amp/ am Ende).

4. Tipps für ein besseres Google-Ranking 
Richtiges Verwenden von Keywords

Tipps für ein besseres Google-Ranking  Richtiges Verwenden von Keywords scrabble bild

 

Longtail-Keywords zum Erkennen der Suchintention

Die richtige Keyword-Verwendung gehört zu den wichtigsten Tipps für ein besseres Google-Ranking. Es sollte dabei auf Longtail-Keywords gesetzt werden. Diese Keywörter sollten im Sinne einer Frage mit einer Ortsangabe und einem Alleinstellungsmerkmal aufgebaut sein und im Title-Tag vorkommen. Beispiel: Nehmen wir an, Sie verkaufen elektrische Pfeifen in Hamburg. Hier könnte das Longtail-Keyword lauten: “Wo finde ich günstige E-Pfeifen in Hamburg”?
Seid dem Update des Suchalgorithmus Hummingbird versucht Google, anhand solcher in der Suchmaschine eingegebenen Fragen die Intention des Users herauszufinden und die entsprechenden Suchergebnisse anzuzeigen. Es wird also nach dem Sinn der Suchanfrage durch den Zusammenhang der Suchbegriffe gefragt (semantische Suche). Diese Art künstlicher Intelligenz wird zukünftig von zentraler Bedeutung für das Online-Marketing und die Suchmaschinenoptimierung sein und manifestiert sich momentan in der immer besseren Leistung von Sprachassistenten wie Siri, Google Home oder Alexa von Amazon. Die semantische Suche durch Voice Search wird zukünftig verstärkt Gegenstand der Suchmaschinenoptimierung sein.

4.1 Wie werden die Keywords am besten verwendet?

Die Keywords sollten gleichmäßig im Fließtext verteilt sein. Optimal ist eine Keyword-Dichte zwischen 3% und 4 %; eine zu hohe Dichte wirkt sich negativ auf die Platzierung in den Suchergebnissen aus. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass der SEO-Trend zukünftig von der Keyword-Dichte weg in Richtung hochwertiger Content (content is king) und semantische Suche gehen wird. Die Haupt-Keywords sollten am Anfang der h2 und h3-Überschriften vorkommen, am Anfang der Meta-Description sowie in den ersten 100 Wörtern des Textes. In diesen ersten 100 Wörtern sollten die Keywords auch als Synonyme vorkommen. Die Keywords sollten hin und wieder mit Sonderformatierungen versehen werden (fett, kursiv oder unterstrichen).

4.2 LSI-Keywörter zum Erkennen des Kontextes 

Für die optimale Suchmaschinenoptimierung sollten Seiten erstellt werden, deren Inhalt von Google strukturell gut erfasst werden kann. Um der Suchmaschine die Arbeit zu erleichtern, können für ein besseres Google-Ranking LSI-Keywörter verwendet werden. LSI-Keywörter sind Wörter aus einer übergeordneten Themenkategorie des Keywords. Dadurch kann Google den Gesamtinhalt des Beitrages besser erfassen. Schreibt man beispielsweise einen Beitrag über Drohnen, könnte das LSI-Keyword “Fluggeräte” heißen, da Fluggeräte eine übergeordnete Kategorie gegenüber den Drohnen darstellen.

5. Tipps für ein besseres Google-Ranking 
Optimale Content-Auswahl und Textgestaltung

 

Tipps für ein besseres Google-Ranking  Optimale Content-Auswahl und Textgestaltung krone mit content is king

 

5.1 Worauf kommt es bei der Erstellung des Textes an?

 Die Herausforderung besteht darin, den Text sowohl für die Suchmaschinen als auch für den Leser gleichermaßen attraktiv zu gestalten, wobei der Fokus auf relevanten Content für die Leserschaft liegen sollte (content is king). Erstellt man einen Webseitentext ausschließlich stur nach den SEO-Regeln, liest sich dieser unnatürlich-roboterhaft und holprig. Für eine gute Ranking-Position muss der Suchmaschine klar sein, worum es auf der Seite geht. Der Inhalt muss aus sich selbst heraus schlüssig sein. Es sollte immer unique content, also selbst erstellter Content, verfasst werden. Google erkennt Plagiate und stuft die Seite entsprechend herab. Für ein besseres Google-Ranking sollte der Beitrag mindestens 300 Wörter umfassen, 1.000-2.000  Wörter wären noch besser. Je mehr relevanter Text, desto sicherer wird ein besseres Google-Ranking. Dabei gilt die Regel, dass lieber ein großer Beitrag erstellt wird als mehrere kleine. Ein gut optimierter Beitrag mit relevantem Inhalt und ca. 2.000 Wörtern hat also durchaus Chancen auf ein zufriedenstellendes Google-Ranking.

Auf das Dauerthema, ob denn nun der Content oder das SEO für ein besseres Google-Ranking entscheidend sind, wird am Ende dieses Beitrages unter Punkt 10 eingegangen.

5.2 Kann man vor der Indexierung abschätzen, auf welchem Platz die Seite landen wird?

Schwer. Auf welchem Platz die Seite am Ende tatsächlich landet, hängt neben der Qualität der Optimierung und des Inhaltes vor allem von der “Mächtigkeit” der Branche ab, auf deren Keywords die Seite hin optimiert wurde. Betreibt man etwa eine “Nischen-Webseite” mit Themen, die etwas weniger populär sind, wäre ein gutes Ranking aufgrund der nicht so starken Konkurrenz deutlich wahrscheinlicher als etwa bei einer Webseite, die gebrauchte Fahrzeuge anbieten würde.

5.3 Worauf ist bei der Struktur des Textes zu achten?

Jede einzelne Beitragsseite sollte sich mit jeweils einem Thema beschäftigen und auf 3-5 Keywörter optimiert werden. Im Idealfall wird regelmäßig neuer Content erstellt oder alter Content aufgefrischt, da von den Suchmaschinen Beiträge über aktuellere Themen stärker berücksichtigt werden.

Je nach Wichtigkeit der Textpassagen werden Überschriften (H1 – H6) und Unterüberschriften verwendet und der Text übersichtlich und klar gegliedert. Die H1 und H2-Überschriften sollten, wenn möglich, nur einmal verwendet werden. Bezüglich der Typographie ist eine Schriftart zu empfehlen, die auf dem Bildschirm angenehm zu lesen ist und sich ausreichend vom Hintergrund abhebt. Die gewählte Schriftart sollte auch zum Inhalt und zum äußeren Rahmen des Textes passen. Besser nicht mehr als zwei unterschiedliche Schriftarten verwenden und diese aufeinander abstimmen. Pro Zeile nicht mehr als 60-80 Zeichen schreiben, da das Auge bei langen Texten ansonsten durch den Zeilenwechsel (Sakkadensprünge) zu schnell ermüdet.

Wörter wie “ein”, “eine”, “bei”, “das”, “der”, “die”, “zur” etc. gelten als Stoppwörter und sollten möglichst wenig im Text vorkommen, da diese die Arbeit des Google-Bots beim Lesen der Website behindern.

Der Schreibstil hat keinen Einfluss auf das Ranking. Es liegt jedoch auf der Hand, dass die meisten User beim “Altagsgoogeln” Texte bevorzugen, die nicht allzu schwer zu lesen sind (sofern es sich nicht um wissenschaftliche Texte handelt). Mit diesem Textanalyse-Tool kann die Lesbarkeit des Contents überprüft werden.

Zur Darstellung von Informationen und zur Suchmaschinenoptimierung eignen sich selbst erstellte Infografiken hervorragend. Auch Aufzählungen und Listen, die am besten die Keywords miteinbeziehen, sind gute Tipps für ein besseres Google-Ranking.

5.4 Optimierung von YouTube-Videos

Tipps für ein besseres Google-Ranking Optimierung von YouTube-Videos
In die Webseite eingefügte Medien, wie etwa YouTube-Videos, sind für ein gutes Ranking essentiell

Egal ob Bilder, Videos, Infografiken oder Audiobeiträge: In den Artikel eingefügte Medien leisten einen der Hauptbeiträge für ein besseres Google-Ranking. Doch auch hier gibt es für die Suchmaschinen immer etwas zu optimieren. Für die Optimierung von YouTube-Videos gelten eigene Regeln. Hier nur ein ganz kleiner Überblick:

Bei kurzen Videos ist eine Länge von ca. 01:30 min. empfehlenswert (Messungen haben ergeben, dass die Konzentration der Zuschauer bei längeren Videos abnimmt). Im Titel des Videos sowie in der Beschreibung sollte das Fokus-Keyword verwendet werden. Dies gilt auch für die Video-Thumbnails und die Vorschaubilder.

Die YouTube-Videobeschreibung ist wichtig, da hier Links mit einer hohen Linkpopularität (nämlich der von YouTube) zu der Webseite eingefügt werden können. Dei Beschreibung kann ruhig ein paar hundert Wörter umfassen und die Keyword-Dichte darf ein kleines bisschen höher als normal sein sein (zwischen 5-6 % statt 3-4%).

5.5 Bildoptimierung

Dieser Beitrag wird demnächst erscheinen. Bis dahin gibt es hier Wissenswertes zur Verwendung von Bildern auf Webseiten und Recht.

6. Tipps für ein besseres Google-Ranking 
Soziale Netzwerke als Traffic-Quelle

6.1 Mehr Traffic durch Interaktion mit Webseiteninhalten

Postet man Beiträge auf Sozialen Netzwerken, hat die Interaktion mit dem Content durch fremde User zwar keinen direkten Einfluss auf das Ranking, jedoch wird die Seite durch den höheren Traffic indirekt in Ihrer Position beeinflusst.

Soziale Netzwerke stellen eine wichtige Traffic-Quelle dar. Zu nennen sind hier vor allem die Anzahl der Likes und geteilten Inhalte von Facebook, die Anzahl der Tweets bei Twitter sowie die Anzahl der Pins bei Pinterest. Hier gilt, dass geteilte Inhalte aufgrund des Multiplikator-Effekts mehr wert sind als Likes. Neben der reinen Anzahl von Shares und Likes spielt vor allem bei Facebook und Twitter der Bekanntheitsgrad des Autors eine wesentliche Rolle auf die Reichweite der Beiträge. Entscheidend ist, dass sich der Traffic erhöht. Da über soziale Netzwerke schnell eine gut definierbare Zielgruppe angesprochen und Traffic erzeugt werden kann, sind diese zur indirekten Suchmaschinenoptimierung gut geeignet.

Da diese sozialen Netzwerke für die Suchmaschinenoptimierung eine so große Rolle spielen, gibt es für einige von ihnen, z.B. für Pinterest, eigene SEO-Regeln.

7. Tipps für ein besseres Google-Ranking
Sonstige Tipps

• Reduzierung des HTML-Anteils durch Caching

Durch Browser-Caching und Bildkomprimierung lässt sich die Ladezeit der Website erheblich verkürzen. Hierfür stehen für CMS-Programme verschiedene Caching-Plugins zur Verfügung.

Verwendung der Webmaster-Tools / Search-Console

Die Webmaster-Tools von Google und Bing bieten ebenfalls wichtige Optimierungsmöglichkeiten für ein besseres Google-Ranking. Dort können auch die Sitemaps der Webseiten eingereicht sowie weitere zahlreiche Kalibrierungen vorgenommen werden.

• Vermeiden von fehlerhaften URL´s / fehlerhaften Links 

URLs, die ins Leere führen, sind von Google nicht gern gesehen. Daher sollten diese URLs als Tipp für ein besseres Google-Ranking entweder über die Search-Console aus dem Index entfernt werden oder durch eine 301-Weiterleitung zu einem alternativen Content ersetzt werden. Die Anzahl der 301-Weiterleitungen sollte sich jedoch in Grenzen halten.

• Keyword im Domainnamen

Die Verwendung der Keywords im Domainnamen und ggf. in der Subdomain hat einen positiven Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. Dies gilt vor allem dann, wenn die Keywords genau mit dem Domain-Namen übereinstimmen (exact match).

 Verwendung “sprechender” URL´s 

Aus SEO-Sicht ist es auch empfehlenswert, auf zu lange URL´s zu verzichten und den Beitragsnamen als URL-Text zu wählen (“sprechende URL´s). Zusätzlich dazu sollte man Kategorien und Schlagwörter verwenden und am Anfang die Sitemaps in der Search Console einreichen.

• Up-to-date sein bezüglich Suchalgorithmus und Trends

Zu den Tipps für ein besseres Google-Ranking gehört es, sich regelmäßig über etwaige Updates des Google-Suchalgorithmus zu informieren und die Webseite entsprechend zu optimieren. So hat es in der Vergangenheit ein großer deutscher Automobilhersteller versäumt, nach einem Update des Algorithmus seine Online-Marketing-Kampagnen entsprechend auszurichten, wodurch es zu Umsatzeinbußen kam.

Optimalerweise wird die Webseite regelmäßig mit neuen Beiträgen zu aktuellen Themen befüllt oder alte Beiträge aufgefrischt. Neue SEO und -Techniktrends im Online-Bereich sollten ebenfalls im Auge behalten werden. Über die häufigsten und aktuellsten Suchanfragen gibt Google-Trends Auskunft.

8. Tipps für ein besseres Google-Ranking
Tipps für Firmeninhaber

 

• Verwendung eines SSL-Zertifikates

Die Verwendung eines SSL-Zertifikates in Form einer sicheren https-Verbindung ist ein Ranking-Faktor, der besonders für kommerzielle Webseiten, auf denen sensible Kundendaten eingegeben werden, wichtig sind. Neben der Wahrung des obligatorischen Datenschutzes soll  dadurch die Gefahr des Diebstahls sensibler Kundendaten (Phishing und Co.) reduziert werden. Es ist davon auszugehen, dass der Suchmaschinengigant SSL-Verbindungen zukünftig in seinem Ranking noch stärker bevorzugen wird.

 Geotagging

Hinweis: Mit Google Maps ist hier das Google Maps gemeint, welches im Internet aufgerufen wird und nicht der Download-Kartenausschnitt, den man oft auf den Webseiten von Unternehmen findet (“Wie finden Sie zu uns?”). Für diesen ist auf kommerziellen Webseiten eine Lizenzgebühr fällig, die an Google gezahlt werden muss. Hintergrund ist, dass die Karten urheberrechtlich geschützt sind. Wird dies ignoriert, ist (theoretisch) eine Abmahnung möglich. Hier gibt es weitere Infos und Wissenswertes über Webseiten und Recht. 

Beim Geotagging werden geographische Standort-Metadaten eines Unternehmens in den Header einer Webseite implementiert, damit dieses für Kunden bei der Verwendung von Online-Karten (Google Maps) angezeigt wird. Neben dem reinen Standort können auch noch andere Daten wie Bilder von dem Unternehmen, Adressdaten, Öffnungszeiten oder  Kundenbewertungen nach Art eines Rich Snippets angezeigt werden. Durch die verbesserte Auffindbarkeit ist Geotagging vor allem für kleinere Unternehmen interessant.

Die in den Header einzufügenden geographischen Daten werden zuvor über Geotagging-Generatoren, die im Internet auffindbar sind, erstellt. Die dargestellten Informationen können durch soziale Netzwerke, wie WhatsApp, geteilt werden.

Verwendung des Google-Data-Highlighters

Mit dem Google-Data-Highlighter  kann man Stellen der Webseite markieren, die in den SERP´s besonders hervorgehoben werden sollen. Darüber hinaus können strukturierte Daten und Rich Snippet´s zu einem besseren SEO-Wert und mehr Traffic führen.

9. Tipps für ein besseres Google-Ranking
Was sind die zukünftigen SEO-Trends?

Suchmaschinenoptimierung - Tipps für ein besseres Google-Ranking Was sind die zukünftigen SEO-Trends?
Trend zum Livestream-Content, zu semantischer Suche und lokaler Beitragsrelevanz

Im Jahre 2018 wird die Interaktion der Kunden mit den Webseiteninhalten immer wichtiger werden, ebenso der Trend zur lokalen Relevanz von Beiträgen auf allen sozialen Netzwerken. Der Trend zum Multimedia-Content, vor allem Videos, wird sich halten und noch verstärken. Live-stream-content wird ebenfalls immer relevanter werden, etwa in Form einer Live-Übertragung während eines Drohnenfluges, dargestellt auf Instagram, WhatsApp oder Facebook. Die individuelle Nutzererfahrung auf den Seiten (Absprungrate, Verweildauer, Gästeblogs, Kundenzufriedenheit) wird verstärkt Einfluss auf das Ranking haben. Ziel wird es sein, die Besucher so lange wie möglich auf der Website zu halten, mit einer möglichst hohen positiven Interaktionsrate mit dem Content. Voraussichtlich wird auch die Relevanz von Kundenbewertungen und Rezensionen zunehmen.

Die Bedeutung des responsive Designs wird weiter zunehmen, da zukünftig immer mehr Webseiten in den mobilen Index von Google aufgenommen werden.

Wie bereits in diesem Beitrag erläutert, wird die Relevanz von semantischen Voice-Search-Suchfunktionen für Siri und Alexa ebenfalls zunehmen, und es ist davon auszugehen, dass sich die dafür nötige KI weiterhin in großem Maßstab verbessern wird.

Bei Unternehmen wird die Bedeutung der lokalen Suche zunehmen. Die Eintragung der Firmen-Webseiten in immer spezialisiertere Branchen- und Webverzeichnisse werden für ein besseres Google-Ranking obligatorisch. Überhaupt wird die Google-Suche immer differenzierter und feiner werden.

10. Content versus SEO – was ist wichtiger für ein besseres Google-Ranking?

Der Traffic steht über allem

Tipps für ein besseres Google-Ranking Der Traffic steht über allem

Die Suchmaschinenoptimierung hat generell den Zweck, eine Webseite möglichst  im Ranking möglichst weit nach oben zu bringen. Diese Regeln bilden zunächst einmal ein formales Gerüst. Unabhängig davon, welche Optimierungsmaßnahmen im einzelnen verfolgt werden – all diese Maßnahmen haben nur ein Ziel: Die Erzeugung von möglichst viel Traffic, der eine der wichtigsten Bedingungen für eine langfristiges und zufriedenstellendes Google-Ranking ist. Setzt man also voraus, dass für das verkaufte Produkt oder die Dienstleistung eines SEO-betreibenden Unternehmens eine Nachfrage existiert und diese die qualitativen Anforderungen des Marktes erfüllen, gilt: Je mehr Traffic eine Seite aufweist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine conversion (also das, was am Ende das Geld in die Kassen des Unternehmens spült). Die Conversion Rate und der Traffic spielen natürlich vor allem für kommerzielle Webseiten eine wesentlich größere Rolle als z.B. für jemanden, der Bilder von seinem letzten Angel-Urlaub im Netz posten will.

10.1 Die Rolle des Contents in Bezug auf das Google-Ranking

Damit der Traffic jedoch überhaupt erst erzeugt werden kann und auch erhalten bleibt, ist guter Content nötig. Der Content muss für den Seitenbesucher einen Mehrwert bieten, der ihn von dem anderer Webseiten unterscheidet oder zumindest ebenbürtig ist. Anders formuliert: Guter Content muss den Kunden / Leser interessieren oder für ihn auf irgendeine andere Art attraktiv sein, um ihn langfristig bei der Stange zu halten und ihn von dem der Konkurrenz zu unterscheiden. Guter Content ist also auf lange Sicht entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg einer Webseite. Dies zeigt sich daran, dass nicht alle Webseiten mit einem SEO-induzierten hohen PageRank auch automatisch eine hohe Besucherzahl haben und umgekehrt, weil der Content den Anforderungen nicht genügt. Laut Schätzungen klicken zwar fast 80 % Prozent der User auf das Suchergebnis innerhalb der ersten Seite. Würde man einen z.B. Beitrag über den neuesten Internet-Hype veröffentlichen, kann man damit also kurzfristig durchaus Erfolg haben. Für ein Unternehmen spielen langfristig jedoch wiederkehrende Kunden, also Stammkunden, die wichtigste Rolle. Und wenn guter Content erst einmal beim Kunden richtig ankommt, wird sich dieser im Zweifel bei einem erneuten Besuch für genau diese Firma entscheiden. Diesen “fesselnden” Content ausfindig zu machen und zu produzieren ist Aufgabe des Content-Marketings, welches bereits eine wichtige Rolle spielt und auch in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen wird, da “normale” Kunden heutzutage kaum noch auf herkömmliche Werbung ansprechen. Hier ist neben Können also vor allem Kreativität gefragt. Wird guter Content mit SEO kombiniert, kann sich dadurch eine wunderbare Ranking-Schlagkraft entwickeln.

10.2 SEO vor allem als Werkzeug zum schnellen Bekanntmachen des Contents wichtig

Welchen Einzelanteil die SEO-Regeln und der Content am Gesamt-Ranking der Seite haben, weiß (außer Google) niemand so genau. Doch stellen Sie sich vor: Sie haben gerade eine Seite mit gutem Content ohne Berücksichtigung der SEO-Regeln fertiggestellt und reichen diese zur Erst-Indexierung bei Google ein. Was würde passieren?

Die Seite würde wahrscheinlich irgendwo im Google-Nirvana verschwinden, trotz des guten Contents. Und von dort aus würde es wohl ziemlich lange dauern, bis sie sich von alleine wieder “nach oben rankt”. Denn neue Webseiten ohne SEO-Unterstützung werden von Google am Anfang kaum wahrgenommen, da Google die Crawling-Frequenz von der Relevanz der Seite abhängig macht. Neue Webseiten werden also seltener gecrawlt, daher kann es sehr, sehr lange dauern, bis diese auf eine nennenswerte Ranking-Position gekommen sind. Diese Zeit steht vor allem bei kommerziellen Webseiten, wo es um Existenzsicherung, Arbeitsplätze und Umsatz geht, nicht zur Verfügung. Denn die Seite muss natürlich auch erst mal von den Usern / Kunden gefunden werden, damit diese auf den guten Content überhaupt aufmerksam werden. Dieser Prozess kann durch das SEO wesentlich beschleunigt werden.

10.3 Tipps für ein besseres Google-Ranking
SEO vs. Content – was ist wichtiger?

SEO ist als Werkzeug zum Bekanntmachen des (guten) Contents essentiell. Ohne gutes SEO würde es zu lange dauern, bis der Content von alleine auf eine gute Ranking-Position kommt. SEO-Maßnahmen können langfristig gesehen jedoch nicht einen schlechten Content ausgleichen; daher müssen SEO und unique content sich ergänzen, um gut langfristig gut zu ranken.

Die Frage, warum guter Content wichtiger als die SEO-Regeln ist, kann man in Bezug auf den Menschen auch so formulieren: Was ist wichtiger? Die inneren Werte oder der äußere Eindruck? Antwort: Langfristig gesehen eigentlich die inneren Werte (hier: der Content). Doch zeigt man sich gar nicht erst in der Öffentlichkeit (hier: das SEO /  die Google-Suchergebnisse), hat man gar nicht erst die Möglichkeit, seine inneren Werte zu zeigen….

 

            

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Veröffentlicht von

RPohl

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