Online-Marketing-Glossar Verzeichnis der wichtigsten Begriffe aus der Online-Marketing-Branche Seo beitragsbild

Online-Marketing-Glossar – Wichtige Begriffe auf einen Blick 

Online-Marketing-Glossar – Wichtige Begriffe auf einen Blick 

Informieren Sie sich in diesem Online-Marketing-Glossar über die wichtigsten Begriffe aus dieser spannenden und rasanten Branche. Einfach klicken!

1. Online-Marketing-Glossar


Wichtige Marketing-Formen und Werbemaßnahmen

Online-Marketing-Glossar - Wichtige Begriffe auf einen Blick  Wichtige Marketingformen und Werbemaßnahmen

 

• Affiliate-Marketing: Beim Affiliate-Marketing handelt es sich eine Form des Online-Marketings, bei der eine Person gegen Bezahlung ihre Webseite zum Platzieren von Links zur Verfügung stellt. Diese Links führen fast immer zu kommerziellen Seiten des Auftraggebers, auf denen etwas verkauft wird oder eine sonstige conversion oder ein lead (Kundenkontakt) generiert werden soll.

Online-Marketing-Glossar Affiliate Marketing
Beim Affiliate-Marketing erhält der  Werbepartner (Affiliate, Publisher) vom Werbetreibenden (Merchant, Advertiser) eine Provision für das Setzen von Links

Für das Klicken auf den Link erhält der Publisher eine Provision. Es gibt aber auch Modelle, bei denen nur bezahlt wird, wenn der Klick des potentiellen Kunden am Ende auch tatsächlich zu einem Kauf führt, was sich durch eine Codierung auf der Werbeträger-Seite nachverfolgen lässt. Das bedeutet, dass es bei diesem Modell im Interesse des Publishers liegen wird, seine Seite für den Kunden so attraktiv zu gestalten, dass die Klicks auch tatsächlich in einen Kauf münden.

• Außenwerbung: Die Werbung im öffentlichen Raum. Beispiele: Plakate an Litfaßsäulen, Neonreklame, Schilder.

• Content-Marketing: Marketing-Form, bei der nicht das Produkt direkt beworben wird, sondern Werbung „um das Produkt herum“ gemacht wird (nicht zu verwechseln mit Schleichwerbung), ohne das Produkt selbst zu erwähnen. Beispiel: YouTube-Tutorial zum Selbstbau einer Kaffeemühle für eine besondere Art von verkauften Kaffeebohnen. Das beworbene Produkt kommt in dieser Form Werbung nicht direkt vor, sondern es werden Inhalte (content) wie etwa Tutorials oder Blogtexte erstellt, die einen Zusammenhang mit diesem Produkt erahnen lassen. Diese Form des Marketings hat in den letzten Jahren zugenommen, da viele Menschen nicht mehr auf die herkömmlichen Werbeformen reagieren. Beim Content-Marketing wird die Werbebotschaft oftmals in Form von Emotionen übermittelt, oder in Form einer Geschichte (Storytelling). Ein Beispiel bildet die frühere Kinowerbung mit einem Clip, in der eine Person vorkommt, die im Wilden Westen auf einem Pferd mit ihren Gefährten eine Rinderherde durch die Landschaft treibt.

Content-Marketing wird in erster Linie über Social Media betrieben. Ziel ist eine möglichst hohe (positive) Interaktionsrate der User mit dem Content, damit sich dieser möglichst weit verbreitet. Typische Formen des Content-Marketings sind z.B. Interviews als Video (etwa mit dem Geschäftsführer eines Online-Shops), Podcasts, How-to-Tutorials oder Rezensionen.

• Pop-up-Werbung: Ein sich automatisch öffnendes Fenster auf dem Bildschirm, das eine Werbeanzeige als Inhalt hat. Da ihre Inhalte meistens als lästig empfunden werden, sind sie von Google verpönt. Publishern, die Adsense verwenden, ist vom Einsatz von Pop-ups abzuraten.

• Word of mouth-Marketing: Marketing durch “Mundpropaganda” mit dem Ziel viraler Verbreitung. Beispiel: Kunden-werben-Kunden-Programme; Aufforderung des Kunden durch den Händler zum Weiterempfehlen eines Produktes, Bewertungen und Rezensionen von Produkten im Netz. Bei dieser Form des Marketings ist es für den Händler essentiell, dass die zugesicherten Eigenschaften des Produktes tatsächlich mit der Realität übereinstimmen. Für den Fall, dass die negativen Eigenschaften des Produktes überwiegen, kann diese Werbeform ansonsten zum Bumerang werden.

2. Online-Marketing-Glossar 


Wichtige Begriffe aus Sozialen Netzwerken

• Applaus rate: Die Rate positiver Rückmeldungen aus Sozialen Netzwerken durch die Interaktion der Nutzer mit dem geposteten Content. Beispiel: Anzahl der likes oder +1 bei Google Plus, Gefällt mir-Zeichen, Retweets u.a.

Online-Marketing-Glossar zufriedene Frau am PC
Die Applaus-rate gibt Auskunft darüber, wie gut Inhalte in sozialen Netzwerken ankommen

• Google Plus: Google Plus ist ein soziales Netzwerk von Google. Hier existieren sehr viele Gruppen (Communities) und Beitragssammlungen zu den verschiedensten Themen. Einige Communities haben nur 1 Mitglied, andere mehrere hunderttausend oder über eine Million. Zur Generierung von Traffic ist Google Plus gut geeignet, da hier jedermann seine Beiträge der Leserschaft zur Degustation anbieten kann. 

Google Plus wird vor allem als Internet-Repräsentanz von Unternehmen und die Darstellung beruflicher Themen verwendet. In den letzten Jahren ist Google Plus zwar in den Schatten der Konkurrenz von Facebook, Twitter und Co. getreten, ist jedoch nach wie vor eines der größten sozialen Netzwerke.

• Hashtag (Twitter): Durch einen Hashtag (#) kann man bei den meisten sozialen Netzwerken (Twitter, Google +) zu einem bestimmten Post die damit zusammenhängende Oberkategorie mit angeben. Würde man z.B. etwas über Alt-Tags twittern, könnte der Hashtag  #Suchmaschinenoptimierung” lauten. Durch die Verwendung eines Hashtags erhöht sich oft die Reichweite eines Posts, da er von mehr Personen gelesen wird.

• Pinterest: Soziales Netzwerk, bei dem Bilder (Pins) zu verschiedenen Themenbereichen nach Art eines schwarzen Bretts auf virtuellen Pinwänden veröffentlicht und geteilt werden können. Da die Bilder mit einem Link hinterlegt sind, z.B. auf die eigene Website, eignet sich Pinterest gut zum Bekanntmachen von privaten oder beruflichen Webseiten und zur Generierung von Traffic.

Online-Marketing-Glossar Pinterest
Pinterest verfügt über eine eigene, komplexe Bild-Suchmaschine mit bestimmten Optimierungsregeln

Pinterest verfügt, ähnlich wie YouTube, über eine sehr solide eigene Suchmaschine. Auch hier gibt es Optimierungsmöglichkeiten für die bessere Sichtbarkeit des contents.

In diesem Artikel der Seite t3n  gibt es mehr Informationen über Pinterest-SEO.

 • Retweet (Twitter): Retweeten bedeutet, einen fremden Tweet zu zitieren, um ihn anscheinend den Personen, die einem folgen, sichtbar zu machen.

• Timeline (Twitter): Der Teil des Twitter-Accounts, auf dem fremde Tweets sowie eigene Tweets angezeigt werden.

3. Online-Marketing-Glossar 


Wichtige Begriffe aus der Suchmaschinenoptimierung

Online-Marketing-Glossar - Wichtige Begriffe auf einen Blick  Begriffe aus der Suchmaschinenoptimierung

• Duplicate Content: Content, der nicht selber erstellt, sondern von anderen Webseiten übernommen wurde. Google erkennt dies und verweist als penalty (Strafmaßnahme) die Homepage des Content-kopierenden Webseitenbetreibers auf eine Position in den hinteren Suchergebnissen.

• Geo-Tagging: Geo-Tagging spielt hauptsächlich im Bereich des Local-SEO eine Rolle. Durch einen Geo-Tagging-Generator wird ein geographischer Code generiert, der in den Header der Webseite eingefügt wird. Nach einigen Einstellungen wird daraufhin wird das getaggte Unternehmen bei Google-Maps angezeigt, mit verschiedenen Zusatzdaten wie Bilder, Kundenbewertungen und anderen Informationen, und wird durch den Kunden besser gefunden.

• Local SEO: Suchmaschinenoptimierung einer Webseite für eine bestimmte Region, etwa durch Anmelden der Seite in Online-Branchenverzeichnissen oder durch GEO-Tagging.

• Organische Suche: Die von Google vorgeschlagenen “normalen” Suchergebnisse ohne Beachtung von kommerziell erworbenen Anzeigepositionen (SEA / SEM).

• Page-Speed: Seitenladegeschwindigkeit. Diese spielt vor allem als Ranking-Faktor bei der responsive-Optimierung von Webseiten eine Rolle.

• Ranking-Faktor: Es existieren über 200 Faktoren, die das Google-Ranking beeinflussen. In diesem Beitrag finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Kriterien.

• robots.txt: Eine Textdatei, die verhindert, dass eine gesamte Webseite oder einzelne Seiten durch die Suchmaschine gecrawlt werden. Der Zugriff auf die Seite durch die Suchmaschine wird dadurch verhindert.

• Semantische Suche: Das Bemühen von Google, durch einen bestimmten Algorithmus den Sinnzusammenhang von Suchbegriffen und damit die Intention des Users in die Auswahl der Suchergebnisse einfließen zu lassen. Die semantische Suche wird zukünftig im Rahmen der voice-search-Suchfunktion (Siri, Alexa) an Bedeutung gewinnen.

• SERP (search-engine result page): Die von Google angezeigten Ergebnisse einer Suchanfrage

• Traffic: Publikumsverkehr auf einer Website, also das Besucheraufkommen.

• Trust-Wert: Vertrauenswürdigkeit einer Website, also die von Google eingeschätzte Seriosität. Der Trust-Wert sollte beim Verlinken auf eine Seite berücksichtigt werden. Seit einiger Zeit spiegelt sich der Trust-Wert in Form von Googles Forderung wieder, dass Online-Shops und Firmenwebseiten über ein SSL-Zertifikat verfügen sollen.

Online-Marketing-Glossar 


Sonstige wichtige Marketing-Begriffe und Programme

• above the fold: Der obere Teil der Webseite, der noch sichtbar ist, ohne nach unten scrollen zu müssen.

• ad: Werbeanzeige

• AMP-Ad: Eine für die Darstellung auf AMP-Seiten entwickelte Form der Werbeanzeige, die mit einem AMP-HTML-Tag versehen wurde

• augmented-reality-apps: Smartphone-Apps, die ein verändertes Abbild der Realität erzeugen. Ein Beispiel sind die Overlay-Filter für das Gesicht bei “Snappchat.”

• bot: Crawler (Programm, welches das Internet nach neuen Inhalten durchsucht und es somit ständig aktualisiert).

• body: Der mittlere Teil einer Webseite, in der sich der Hauptcontent befindet.

• CMS-Programme (Content-management-Programme): Meist kostenlose, weit verbreitete Programme, mit denen Webseiten nach dem What-you-see-is-what-you-get-Prinzip erstellt werden können. Hierzu sind meistens keine tiefgehenden IT-Kenntnisse nötig. Beispiele für CMS Programme: WordPress, Joomla, Typo3.

• conversion: Eine conversion ist das was der Kunde im Idealfall auf der Website tut. Das kann der Kauf eines Produkt sein, das Abonnieren eines Newsletters oder aber ein kostenpflichtiger Download des Kunden.

CPM (cost per 1000 Impressions): Die Zahl gibt Auskunft darüber, wieviel Geld der Publisher dafür erhält, dass die Werbung 1000 mal auf dem Bildschirm der Nutzer angezeigt wurde. Synonym: RPM

• CTA (call-to-action): Handlungsaufforderung an einen Kunden, auf einen Link oder Button zu klicken, um einen Kauf oder eine sonstige conversion duchzuführen (Bsp.: „Klicken Sie hier!“).

 • CTR (click-through-rate): Die CTR ist das Verhältnis zwischen der Anzahl der aufgerufenen Seiten und der Menge der Klicks auf die Werbung. Würde im Schnitt alle 100 Seitenaufrufe einmal auf die Werbung geklickt, betrüge die CTR 1%. Dies wäre ein durchschnittlicher Wert.

• Footer: Fußzeile einer Webseite, die dem Abschnitt body folgt. An dieser Stelle werden oft Impressum, Datenschutzerklärung oder weiterführende Links angezeigt.

• Gimp: Ein kostenloses, sehr umfangreiches Open-source-Bildbearbearbeitungsprogramm, das auf Bildebenen-Technik basiert.

• Google Adsense: Online-Dienst von Google, die Webseiteninhabern die Möglichkeit gibt, Teile ihrer Webseite gegen Bezahlung für Werbeanzeigen zur Verfügung zu stellen (Gegenstück von Google Adwords).

• Google Adwords / SEA / SEM (Search-engine-advertising): Bezahlte Anzeigen, die als Suchergebnisse über und unter den organischen Suchergebnissen angezeigt werden. Die Schaltung dieser kommerziellen Werbeanzeigen, meistens im Auftrag von Gewerbetreibenden, erfolgt bei Google durch den Dienst Adwords. Der Werbetreibende legt die Keywörter fest, mit denen er werben möchte. Diese müssen die Keywörter natürlich auf die in Frage kommenden Suchanfragen durch den User angepasst sein. Dabei können ähnlich klingende Keywörter ausgeschlossen werden oder so festgelegt werden, dass die Werbung nur erscheint, wenn die Wörter exakt zur Suchanfrage passen (exact match). Bei der Keyword-Auswahl hilft der in Google Adwords integrierte Keyword-Planner. Der Werbende kann auch ein maximales Budget festlegen, dass nicht überschritten werden darf, und kann auch den maximalen Betrag festlegen, den er für einen Klick auf seine Anzeige auszugeben bereit ist (CPC). Die Kosten der Werbung sind u.a. von der Stärke der Konkurrenz und von den Suchvolumina abhängig. Viele der teuersten Adwords-Keywörter in Deutschland befinden sich im Finanzsektor sowie im Versicherungsbereich. So kann es schon mal vorkommen, dass ein Börsendienstleister für einen Klick auf seine Online-Aktienpakete ein paar 10-Euro-Scheine an Google Adwords berappen muss. 

Da es in der Regel für ein Keyword mehrere Werbetreibende gibt, die Ihre Werbung als bezahlte Anzeige platzieren möchten, erfolgt die Anzeige nach dem Rotationsprinzip. Auf den genauen Zeitpunkt der Anzeigenschaltung  hat der Werbetreibende keinen Einfluss.

• Google Grants: Online-Dienst von Google, über den gemeinnützige Organisationen / NGOs kostenlos Werbeanzeigen und Spendenaufrufe über Adwords schalten können.

• Header: Die Kopfzeile einer Seite. Hier wird der Name einer Webseite oder der Titel eines Beitrages (Title-tag) eingefügt.

• Indexieren: In die Datenbank (einer Suchmaschine) aufnehmen

• Mailchimp: Ein Programm, dass zum Versenden einer großen Anzahl von Mails im Rahmen des E-Mail-Marketings verwendet wird. 

• No-follow-Link: Ein No-follow-Link ist ein mit einem bestimmtem HTML-Attribut versehener Link, der verhindert, dass dieser Link gecrawlt wird. Die Verlinkung hat somit keinen Einfluss auf den SEO-Wert der eigenen Seite, wie es bei normalen “do follow – Links” der Fall ist. Anwendungsbeispiel für einen No-follow-Link ist eine Verlinkung auf eine Seite mit einem geringen Trust-Wert (unseriös). Baut man auf die eigene Website bezahlte Links ein, ist laut Google die Verwendung des no-follow-Attributes obligatorisch. Darüber hinaus sollten generell immer eine ausgehende Links auf no-follow gesetzt werden, um das von Google gewünschte natürliche Linkprofil zu erhalten. 

• Paywall (Bezahlschranke:) Auf Paywall-Seiten ist der Zugang zum Beitrag nur über Bezahlung möglich.
Diese aus den USA stammende Geschäftsmodell des paid content hat sich bereits bei vielen Online-Nachrichtenmagazinen etabliert, um rechercheintensive Artikel mit erhöhtem Mehrwert zu finanzieren.
Beispiele: Welt+, Bild+.

• Persona: Ein fiktive Person, die mit bestimmten charakterlichen und demografischen Eigenschaften und einem bestimmten Kaufverhalten den Vertreter einer speziellen Zielgruppe symbolisiert.

• responsive-Anzeigen: Eine Anzeigenform, deren Größe sich automatisch an das jeweilige Seitenlayout, den zur Verfügung stehenden Platz und die verschiedenen Endgeräte (Desktop, Smartphone, Tablet) anpasst

• RPM (revenue per 1000 impressions): Die geschätzten Einnahmen für 1000 angezeigte (aber nicht angeklickte) Werbeanzeigen

• ROI (return on investment): Der ROI gibt Auskunft darüber, wie sehr sich die in die Werbung investieren Gesamtaufwendungen am Ende der Kampagne als Gewinn rentiert haben. Wie sehr dagegen die einzelnen Werbemaßnahmen zum Gewinn beigetragen haben, wird durch den ROAS-Wert dargestellt.

• Streuverlust: Ein Streuverlust liegt vor, wenn Werbung nach dem Gießkannenprinzip an eine zu große Zahl von Adressaten gerichtet wird und dabei die eigentliche Zielgruppe verfehlt oder nur teilweise erreicht. Die Werbemaßnahme ist also wenig effizient, wodurch unnötige Kosten entstehen.

• Testimonial: Anpreisung oder Befürwortung eines Unternehmens oder eines bestimmten Produktes durch eine prominente Person, durch deren öffentlichen Einfluss das Image der werbenden Firma oder die Verkaufszahlen verbessert werden sollen.

• usability: Benutzerfreundlichkeit einer Webseite. Für eine gute usability muss sich ein Benutzer gut auf einer Website zurechtfinden können. Dazu sind eine gute Navigation, eine schnelle Ladegeschwindigkeit sowie ein übersichtlicher und strukturierter Seitenaufbau nötig.

 

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Veröffentlicht von

RPohl

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