Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten? Hier informieren!

Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten? Hier informieren!

Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten? Informieren Sie sich hier über die häufigsten juristischen Fallstricke im Internet.

Bitte beachten Sie den Haftungsausschluss am Ende dieses Beitrages.

1. Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten?

Einbindung von Google Maps auf der Webseite

Was kaum jemanden bekannt ist, aber trotzdem millionenfach vorkommt: Für das Einbinden von Kartenausschnitten von Google Maps auf der Seite ist eine Lizenzgebühr an Google zu entrichten, da die Karten urheberrechtlich geschützt sind. Wird dies ignoriert, ist eine Abmahnung möglich.

2. Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten?

Vorsicht auch bei lizenzfreien Bildern!

Einer der am häufigsten vorkommenden juristischen Fallstricke ist der Irrglaube, dass man die eigene Homepage einfach wild mit urheberrechtsgeschützten Bildern bestücken darf. Dem ist nicht so. Daher kommen für die Website als Alternative lizenzfreie Bilder in Frage, etwa von der Bilddatenbank “pixabay”. Sollten lizenzfreie Bilder verwendet werden, ist es empfehlenswert, von der Textpassage, auf der die freie Verwendung zugesichert wird, einen Screenshot zu machen oder die Webseite zu speichern. So können Sie sich im Falle einer rückwirkenden Änderung oder Manipulation dieser Zusicherung der Lizenzfreiheit besser absichern. Denn auch bei lizenzfreien Bildern gibt es einige juristische Fallstricke; auch hier besteht ein Abmahnrisiko. Dies ist darin begründet, dass derjenige, der das Bild erschaffen hat, trotz der Lizenzfreiheit weiterhin die Urheberrechte an seinem Werk genießt. Rechtlich zu beachten hat derjenige am wenigsten, der selber fotografiert oder selber Bilder erstellt. Doch auch für das Fotos aus dem öffentlichen Raum gelten einige rechtlich zu beachtende Vorgaben.

Das geringste Abmahnrisiko besteht bei der Verwendung von Public-Domain Bildern (gemeinfreie Bilder). Diese können, ohne Pflicht zur Namensnennung des Urhebers, zu jedem beliebigen (auch kommerziellen) Zweck verwendet werden. 

Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten? Fotograf
Ein relativ geringes Abmahnrisiko besteht bei Public-Domain-Bildern, sofern diese nicht mit betrügerischen Absichten im Netz zur Verfügung gestellt wurden.

3. Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten?

Prüfung des Lizenzumfangs

Auch in Datenbanken für lizenzfreie Bilder kann es hin und wieder vorkommen, dass für die Verwendung einzelner Bilder spezielle Auflagen gelten. Es sind also Art und der Umfang der Genehmigung genau zu prüfen. So kann es vorkommen, dass das Bild zwar verändert und wiederverwendet werden darf, aber nicht auf kommerziellen Webseiten. So sind beispielsweise die Bilder aus Wikipedia nicht automatisch alle komplett gemeinfrei und auf beliebige Art verwendbar. Bei ihnen gibt es verschiedene Lizenzformen (sog. CC-Lizenzen, “creative commons”). Handelt es sich etwa um eine CC0-Lizenz (das ist die “großzügigste” Lizenzform), ist das Bild zur Verwendung sowohl auf privaten als auch auf kommerziellen Webseiten freigegeben.

Hier gibt es einen Überblick über die verschiedenen Lizenz-Formen.

Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten Frau mit rotbraunen Haaren am Schreibtisch mit Stift
Die Lizenzform gibt Auskunft über den gestatteten Umfang der Verwendung

Falls Sie umgekehrt prüfen möchten, ob ein von Ihnen selbst geschaffenes Bild oder Foto im Internet kursiert, bietet sich die Bilder-Rückwärtssuche von Google an. Klicken Sie dazu einfach auf das Kamera-Symbol im Suchfeld und laden Sie anschließend das zu prüfende Bild hoch.

4. Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten?

Wann braucht man ein Impressum?

Ob man für Webseiten ein Impressum braucht oder nicht, hängt davon ab, ob die Website als privat oder als kommerziell eingestuft wird. Sollte es sich zu sich um eine private Website handeln, ist kein Impressum nötig; ansonsten muss es Impressum von überall auf der Homepage her durch maximal zwei Klicks aufrufbar sein. Fehlt bei kommerziellen Webseiten ein Impressum, oder ist es nicht korrekt oder verhaltet, kann eine Abmahnung die Folge sein (z.B. durch die Konkurrenz). Gleiches gilt für die Datenschutzerklärung.

Bei kommerziellen Seiten muss das Impressum auch auf den mit der Seite verlinkten sozialen Netzwerken angegeben werden.

5. Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten?

Verwendung von Google Analytics und Co.

Wird auf der Homepage Google Analytics verwendet, muss ein entsprechender Hinweis in der Datenschutzerklärung vorhanden sein. Gleiches gilt für das Verlinken auf soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Die dafür benötigten Textbausteine können optional zugeschaltet werden und sind oft bei der Quelle erhältlich, bei der der Impressumstext und der Text über die Datenschutzerklärung bezogen wurde. 

Mit Google Analytics lassen sich Informationen zum Verhalten einer größeren Zielgruppe gewinnen. Rückschlüsse auf die Identität und das Verhalten einzelner Personen sind damit nicht möglich.

6. Was ist bei einer Homepage rechtlich zu beachten?

Wann braucht man einen Disclaimer (Haftungsausschluss)?

Streng genommen ist der Hinweis auf einen Disclaimer überflüssig. Die Haftung für den Inhalt auf verlinkte Webseiten tritt automatisch ein, sobald man sich den Inhalt der verlinkten Website im wirtschaftlichen Sinne zu eigen macht. Es ist jedoch auch kein Fehler,
einen Disclaimer auf der Website zu veröffentlichen. Für Mitarbeiter in journalistischen
Berufen gelten andere gesetzliche Bestimmungen.

 

 

Haftungsausschluss

Die im Beitrag genannten rechtlichen Regelungen bieten lediglich eine grobe inhaltliche Orientierung bezüglich der Problematik. Da es sich bei dieser Seite um einen privaten Blog handelt, und nicht um eine kostenpflichtige Rechtsberatung, ersetzt diese Homepage keine anwaltliche Beratung. Eine Haftung wird nicht übernommen. 

 

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Verdienstmöglichkeiten im Internet – Handel mit binären Optionen und CFD-Differenzkontrakten

Handel mit binären Optionen
und CFD-Differenzkontrakten
echte Chance oder vorprogrammierte Pleite?

Verdienstmöglichkeiten im Internet – In diesem Beitrag werden grundlegende Informationen zur Generierung von Nebeneinkommen im Internet aufgeführt. Als Beispiel dient hier der Handel mit binären Optionen / Digitalen Optionen sowie der Handel mit CFDs (Differenzkontrakten).

1. Verdienstmöglichkeiten im Internet

Was sind binäre Optionen?

Der Handel mit Binäroptionen (auch: Digitale Optionen ) durch Online-Trading im Internet und an der Börse ist eine Form der Geldanlage, die in den letzten Jahren immer populärer geworden ist. Diese Verdienstmöglichkeit im Internet erfolgt nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip. Es wird dabei auf den steigenden oder fallenden Kurs von fremden Währungen, Aktien oder Rohstoffen gewettet (Call und Put-Optionen)So könnte man beispielsweise darauf wetten, dass der Rohöl-Preis nach Ablauf einer Stunde steigen wird. Die Zeitspanne des Kursverlaufes sowie der finanzielle Einsatz können vom Anleger selbst bestimmt werden, bei einigen Optionen ist bereits ein Einstieg mit einem Einsatz von einem Euro möglich. Vom Prinzip ähnelt dieses Finanzprodukt einem Roulette-Spiel: Man kann am Ende entweder nur gewinnen oder verlieren; es gibt also keinen Teilgewinn oder Teilverlust. Darüber hinaus existieren beim Handel mit binären Optionen noch verschiedene Varianten, wie etwa Geschäfte mit extrem kurzer Laufzeit, die somit den „Trade zwischendurch“ ermöglichen sollen.

2. Verdienstmöglichkeiten im Internet

Chancen und Risiken beim Handel mit binären Optionen

Bei Börsengeschäften mit binären Optionen ist ist die Gefahr eines totalen finanziellen Verlustes genauso gegeben wie eine mögliche hohe Rendite. Anleger, die sich auf diese Art des Handels einlassen, sollten in der Lage sein, die Entwicklung der gehandelten binären Option auf dem Finanzmarkt abschätzen zu können und jederzeit über den jeweiligen tagesaktuellen Marktwert der gehandelten Option informiert sein. Bei dieser Verdienstmöglichkeit im Internet gelten also die gleichen Anforderungen wie beim klassischen Aktienhandel. Da der Trade mit binären Optionen auch die Möglichkeit hoher Renditen beinhaltet, sind demzufolge in diesem Sektor viele zumindest zweifelhafte “Börsen-Experten” unterwegs, die es auf das Geld unerfahrener Anleger abgesehen haben. Wer sich seiner Sache sicher ist, sollte den Recherche-Aufwand nach einem seriösen Online-Broker nicht scheuen und davor seine Einsätze auf einem sogenannten “Trading Demokonto” üben, welches von den jeweiligen Finanzdienstleistern bereitgestellt wird und bei dem kein echtes Geld verwendet wird. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass es sich bei binären Optionen um eine sehr riskante Verdienstmöglichkeit im Internet handelt.

3. Verdienstmöglichkeiten im Internet

Was ist die richtige Strategie?

Auf diese Frage kann es naturgemäß keine Antwort geben, da es für diese Verdienstmöglichkeiten im Internet keine richtige Strategie gibt. Es gelten die allgemeinen Gesetze und Risiken des Aktienmarktes. Dieser Wikihow-Artikel kann Empfehlungen geben.

Verdienstmöglichkeiten im Internet Aktionär
Um als Broker erfolgreich zu sein, ist neben jahrelanger Erfahrung, Selbstbeherrschung und starker Nerven auch eine Portion Glück notwendig.

4. Verdienstmöglichkeiten im Internet

Fazit zum Handel mit binären Optionen

Als langfristige Geldanlage ist der spekulative Handel mit binären Optionen im Internet eher nicht zu empfehlen, bietet jedoch bietet kurzfristig die Möglichkeit einer hohen finanziellen Rendite mit einem genauso hohem Risiko. Die Möglichkeit hoher Renditen könnte für den Trader vor allem in Hinblick auf die aktuelle Niedrigzinsperiode interessant sein. Entscheidet sich ein Anleger für die Verdienstmöglichkeit durch binäre Optionen, ist eine gründliche Recherche nach seriösen Online-Brokern unentbehrlich. Bei unklar formulierten AGB´s sollte man sich an einen anderen Finanzdienstleister wenden und sich zuvor genau über die Auszahlungsmodalitäten informieren. Dem Anleger sollte immer bewusst sein, dass permanent die Gefahr eines finanziellen Totalverlustes beim binary trading besteht.

5. Verdienstmöglichkeiten im Internet

Was ist CFD-Trading?

Der Handel mit sogenannten CFDs, auch Differenzkontrakte genannt, läuft ähnlich ab wie das Trading mit binären Optionen. Bei dieser Verdienstmöglichkeit im Internet wird ebenfalls auf Basiswerte wie Aktien, Währungen oder Indizes gesetzt. Im Unterschied zum Handeln mit Binäroptionen wird hier jedoch nicht auf das Endergebnis des Kurses nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne gesetzt, sondern auf die Kursentwicklung. Dabei kann auf steigende (long) oder fallende (short) Kurse gesetzt werden. Aufgrund der sogenannten „Hebelwirkung“ sind bereits durch geringe Einsätze hohe Gewinne möglich. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei CFDs um hochriskante Finanzprodukte, bei denen die Gefahr eines Totalverlustes stets präsent ist. Diese Verdienstmöglichkeit im Internet richtet sich an sehr gut informierte und erfahrene Online-Trader. Zum Üben werden auch hier von den Finanzdienstleistern CFD Trading-Demokonten für das Finanzprodukt angeboten.

6. Verdienstmöglichkeiten im Internet

Was sind Trading-Apps?

Das Online-Trading auf dem digitalen Finanzmarkt liegt voll im Trend. Immer mehr jüngere Leute benutzen das Smartphone, um mal locker in der Pause die Aktienkurse zu checken oder kurz 1-2 Trades durchzuführen. So ist es nicht verwunderlich, dass seid einigen Jahren spezielle Finanz-Apps existieren, die den Zugang zur Online-Börse erleichtern sollen. Auf dieser Seite von Android-News werden die besten 5 Trading-Apps vorgestellt.

 

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Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen – Wie geht das?

Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Wie geht das?

Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen – Wie geht das? Jede Website ist eine potentielle Geldquelle. Hier erhalten Sie Tipps und Infos, um sie zu monetarisieren.

Das Internet ist voll von Angeboten, mit denen sich mit der eigenen Homepage angeblich über Nacht ein Haufen Geld verdienen lässt. Darauf sollte man sich natürlich nicht verlassen.
Damit sich die Website amortisiert, ist es am besten, mit den klassischen Standard-Methoden zu beginnen. Dies wird im Folgenden am Beispiel der eigenen Website als Werbeträger von Google Adsense erklärt. Ziel des Beitrages ist es, grundlegende Informationen und Tipps zu offerieren, um auf der Website mit Google Adsense Geld verdienen zu können. Auf eine zu detaillierte Darstellung wird bewusst verzichtet. 

Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen – Wie geht das?

 Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Google AdSense und worin besteht der Unterschied zu Google Adwords?
2. Einbindung von Google AdSense
3. Wie viele Anzeigen darf man schalten?

4. Wann zahlt Google AdSense aus?
5. Werbeanzeigen auf AMP-Seiten
6. Anzeigen zulassen und blockieren
7. Kleines Glossar der Fachbegriffe

1. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Was ist Google AdSense und worin besteht der Unterschied zu Google Adwords?

Google AdSense ist ein kostenloses Programm, mit dem sich Werbeanzeigen erstellen, ausrichten und steuern lassen. Je nach Art und Aussehen der Werbeanzeige wird automatisch ein Anzeigencode erstellt, der in den HTML-Code der Website eingefügt wird. Die Werbeanzeigen werden zum größten Teil von Googles Werbenetzwerk Google Adwords bereitgestellt, also im Grunde dem Gegenstück zu AdSense. Es existieren jedoch noch jede Menge andere Werbeanbieter, die zum Google-Werbenetzwerk gehören. Google Adwords ist im Unterschied zu Google AdSense ein kostenpflichtiger Dienst, den Firmen nutzen, um ihre Werbung auf fremden Webseiten auszuliefernGoogle AdSense dagegen wird benutzt, um auf der eigenen Webseite Werbung von fremden Unternehmen zu schalten, wofür der Publisher, z. B. ein Webseitenbetreiber, im Gegenzug Geld erhält.

Um auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen zu können, muss ein Benutzerkonto vorhanden sein und der Seiteninhalt mit den Content-Richtlinien von Google übereinstimmen. Das bedeutet zusammengefasst, dass sich auf der Seite keine illegalen, gewaltverherrlichenden, rassistischen oder in sonstiger Weise anstößigen Inhalte befinden dürfen. 

Hier finden Sie die Programmrichtlinien für die Verwendung von AdSense.

2. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen Wie lässt sich AdSense einbinden?

Nachdem Sie Ihre Webseite bei Google AdSense angemeldet haben und Ihr Konto nach der Prüfung freigeschaltet wurde, können Sie mit der Erstellung der Anzeigen beginnen. Hierzu muss zunächst eine Auswahl bestimmter Werbeanzeigen-Arten getroffen werden. Die Auswahl richtet danach, auf welchen Endgeräten die Werbung angezeigt werden soll (Desktop oder Smartphones / Tablets oder alles kombiniert). Ebenso können das Layout und die Farbe der Anzeigen auf den Webseiteninhalt angepasst werden, wobei man darauf achten muss, dass die Anzeigen am Ende immer noch als solche erkennbar sind (kein totales Verschmelzen mit dem Hintergrund) sind und der User nicht in die Irre geführt wird und irrtümlich auf eine Anzeige klickt. Nach der Vornahme der Einstellungen wird ein Code generiert, der in die Webseite eingefügt werden muss. Dieser Code muss für jeden Anzeigentyp nur einmal erstellt werden und gilt dann für alle Anzeigen desselben Typs auf der Homepage. Für das Einfügen des Codes in die Website gibt es zwei Möglichkeiten: Die “freihändige” Variante für User mit erweiterten Programmierkenntnissen sowie die einfachere Variante durch ein Anzeigen-Plugin.

Bei der freihändigen Variante muss mithilfe eines Editors der Anzeigencode in den Header-Bereich des Webseitencodes implementiert werden. Oft ist das der Bereich zwischen den Segment “header” vor dem Abschnitt “body”. Da es jedoch beim Einfügen des Codes in den falschen Bereich des Scripts leicht zu einem Crash kommen kann, ist für Einsteiger ein Inserter-Plugin zu empfehlen, welches den Anzeigencode (“Ad-code”) automatisch an der richtigen Stelle einfügt.

Nachdem das AdSense-Konto freigeschaltet, die Webseite überprüft, mit dem AdSense-Konto verbunden und der Anzeigencode eingefügt wurde, kann es losgehen.

3. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Wie viele AdSense-Anzeigen darf man schalten?

In den Richtlinien für Webseitenbetreiber empfiehlt Google, nicht mehr als 3 Anzeigen pro Seite zu schalten. Ansonsten kann es unter Umständen passieren dass Google den Webseiteninhaber “abstraft”, indem die Webseite weiter hinten in den Suchergebnissen angezeigt wird. Mit der eigenen Website Geld zu verdienen, indem man einfach massenhaft Anzeigen schaltet, ist daher auch in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung nicht empfehlenswert. Auch würden wohl viele User die Seite fluchtartig wieder verlassen, wenn diese mehr Werbeanzeigen als Content enthielte. 

4. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Wann zahlt Adsense aus?

Der Auszahlungsprozess beginnt ab einem Umsatz von 100 $ (ca. 70 Euro). Vorher bekommt man noch nach dem Überschreiten eines gewissen Grenzbetrages von AdSense eine PIN per Post zugesendet, mit der das Zahlungskonto freigeschaltet wird. 

5. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Werbeanzeigen auf AMP-Seiten

Im deutschsprachigen Teil des Internet finden man außer im Adsense-Support kaum gescheite Informationen über die Verwendung und Erstellung von AMP-Anzeigen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Google das AMP-Projekt auch zukünftig konsequent verfolgen wird, da der Trend zu einem immer schnelleren Webseitenaufbau einfach nicht zu leugnen ist. 

Wie man eine AMP-Anzeige erstellt, wird weiter unten im Glossar bei Punkt 7 erklärt. Auch hier muss ein entsprechender Anzeigencode auf dem dafür benötigten Adsense-Konto erzeugt und in die Webseite implementiert werden. Falls Sie den AMP-Anzeigencode nicht manuell in Ihre Seite einfügen möchten, können Sie dies über das AMP-Plugin tun (diese Zusatzfunktion für Anzeigen ist jedoch meistens nicht in der kostenfreien Basis-Version der Plugins enthalten). Sie sollten sich jedoch vorher überlegen, ob das, was technisch möglich wäre, auch zu empfehlen ist. Da der Text bei AMP-Seiten (im Moment noch) schneller lädt als die AMP-Werbeanzeigen, ist es möglich, dass der User mit seinen Augen bereits bei der zweiten Überschrift ist, während die Anzeige über der ersten Überschrift gerade noch hochlädt.

6. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Anzeigen zulassen und blockieren

Sie haben nun AdSense eingerichtet, den Ad-Code eingefügt und – hurra – nun kommen die ersten Werbeanzeigen. Soweit, so gut. Sie sollten nun zunächst AdSense ein paar Wochen laufen lassen. Anschließend können Sie mit der Feinjustierung der Werbekategorien beginnen, die auf Ihrer Website erscheinen sollen. Dies erreichen Sie mit der Funktion “Anzeigen zulassen und blockieren” in AdSense. Welche Anzeigen überhaupt geschaltet werden und in der Auswahlfunktion zur Verfügung stehen, hängst zunächst in erster Linie vom Inhalt der Website ab. Bei der Auswahl der Anzeigen gibt es keine generelle Regel. Es kommt auf das Verhältnis zwischen der Anzahl der eingeblendeten Werbeanzeigen (Impressions) und dem durch sie generierten Einkommen an. Daher ist es empfehlenswert, die Anzeigen mit einer hohen Impression-Leistung, die jedoch nur einen geringen oder gar keinen Anteil am Gesamteinkommen haben, auszuschalten. Dadurch steigt die Chance, dass die lukrativen Anzeigen vermehrt angezeigt werden. Inwieweit eine Anzeige lukrativ ist, wird durch den CPC-Wert definiert (cost-per-click). Die Höhe des CPS´s wiederum richtet sich nach der Qualität der Webseite und der Anzahl der Besucher.

7. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Kleines Glossar der Adsense-Begriffe

• above the fold: Der obere Teil der Webseite, der ohne zu scrollen sichtbar ist. Dieser Teil der Website ist für die umsatzstärkeren Anzeigen vorgesehen.

• ad: Werbeanzeige

• AMP-ad: Eine für die Darstellung auf AMP-Seiten entwickelte Form der Werbeanzeige, die mit einem AMP-HTML-Tag versehen wurde. Als Basis dient eine normale responsive Anzeige. Um eine AMP-Anzeige zu erstellen, stehen zwei Formate zur Verfügung, die auf dem Adsense-Account bereitgestellt werden. Bei diesen beiden Formaten wird einfach an der richtigen Stelle die Publisher-ID und die data-ad-slot-ID einer normalen responsiven Werbeanzeige eingetragen. Zusätzlich dazu muss noch ein AMP-HTML-Code in den Header des AMP-HTML-Skripts eingefügt werden. Dieser Code wird ebenfalls auf dem Adsense-Account bereitgestellt. Die Implementierung erfolgt über ein Inserter-Plugin oder manuell.

• below the fold: Der Teil der Webseite, der nur durch scrollen erreicht werden kann.

• conversion: Eine conversion ist das was der Kunde im Idealfall auf der Website tut. Das kann der Kauf eines Produkt sein, das Abonnieren eines Newsletters oder aber ein kostenpflichtiger Download des Kunden.

• CPM (cost per 1000 impressions): Die Zahl gibt Auskunft darüber, wieviel Geld der Publisher dafür erhält, dass die Werbung 1000 mal auf dem Bildschirm der Nutzer angezeigt wurde. Synonym: RPM

• CTR (click-through-rate): Die CTR ist das Verhältnis zwischen der Anzahl der aufgerufenen Seiten und der Menge der Klicks auf die Werbung. Würde im Schnitt alle 100 Seitenaufrufe einmal auf die Werbung geklickt, betrüge die CTR 1%. Dies wäre ein durchschnittlicher Wert.

• impression: Eine Impression ist die Anzeige der eingeblendeten Werbung auf dem PC-Bildschirm.

• responsive-Anzeigen: Eine Anzeigenform, deren Größe sich automatisch an das jeweilige Seitenlayout, den zur Verfügung stehenden Platz und die verschiedenen Endgeräte (Desktop, Smartphone, Tablet) anpasst.

• RPM (revenue per 1000 impressions): Die geschätzten Einnahmen für 1000 angezeigte (nicht angeklickte) Werbeanzeigen

• ROI (return on investment): Der ROI gibt Auskunft darüber, wie sehr sich die in die Werbung investieren Gesamtaufwendungen am Ende der Kampagne als Gewinn rentiert haben. Wie sehr dagegen die einzelnen Werbemaßnahmen zum Gewinn beigetragen haben, wird durch den ROAS-Wert dargestellt.

• Scyscraper: Der größte Anzeigenblock mit den Maßen 160×600, den Adsense bereitstellt. Die Positionierung erfolgt rechts oder links neben dem Content. Trotz seiner Größe ist die Klickrate jedoch eher mittel bis niedrig. 

 

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