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Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen – Wie geht das?

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Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Wie geht das?

Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen – Wie geht das? Jede Website ist eine potentielle Geldquelle. Hier erhalten Sie Tipps und Infos, um sie zu monetarisieren.

 Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Google AdSense und worin besteht der Unterschied zu Google Adwords?
2. Einbindung von Google AdSense
3. Wie viele Anzeigen darf man schalten?

4. Wann zahlt Google AdSense aus?
5. Werbeanzeigen auf AMP-Seiten
6. Anzeigen zulassen und blockieren
7. Kleines Glossar der Fachbegriffe

1. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Was ist Google AdSense und worin besteht der Unterschied zu Google Adwords?

Google AdSense ist ein kostenloses Programm, mit dem sich Werbeanzeigen (“ads”) erstellen und auf das Layout der werbenden Seite anpassen lassen. Je nach Zielmedium (mobile Endgeräte oder Desktop) und Anzeigenlayout wird automatisch ein Code erstellt, der in den HTML-Bereich der Website, auf der geworben werden soll, eingefügt wird. Dies geschieht entweder manuell oder durch Ad-Inserter-Plugins, welche z.B. bei WordPress zum Download angeboten werden. Die Werbeanzeigen werden zum größten Teil von Googles Werbedienstleister Adwords bereitgestellt, welches das Gegenstück zu AdSense darstellt. Es existieren jedoch noch viele andere Anbieter, die zum Google-Werbenetzwerk gehören. Google Adwords ist im Unterschied zu Google AdSense ein kostenpflichtiger Dienst, den Firmen nutzen, um ihre Werbung in den Suchergebnis-Seiten (SERPs) von Google und auf fremden Webseiten auszuliefern. Diese bezahlten Anzeigepositionen am Anfang und am Ende der Suchergebnis-Seite beziehen ihre Position also nicht aus dem Suchalgorithmus, der normalerweise die Ergebnisse der Suchanfragen als “natural listings” anzeigen würde, sondern werden dort direkt von Google als Auftrag “eingepflanzt”. Sie sind an dem Vermerk “Anzeige” erkennbar, welcher rechtlich vorgeschrieben ist.

Google AdSense dagegen wird benutzt, um auf der eigenen Webseite Werbung von fremden Unternehmen zu schalten, wofür der Publisher, z.B. ein Webseitenbetreiber oder Blogger, im Gegenzug von Google Geld erhält.

Grundvoraussetzung für die Verwendung von AdSense ist ein Benutzerkonto und ein entsprechender Webseiteninhalt, der mit den Content-Richtlinien von Google AdSense übereinstimmt und auf welchen die inhaltlichen Kategorien der Anzeigen angewendet werden können. Ob die Webseite als Werbeträger geeignet ist, wird zuvor von AdSense überprüft. Ausschlusskriterien sind illegale, gewaltverherrlichende, rassistische oder in sonstiger Weise anstößige Inhalte.

Hier finden Sie die Programmrichtlinien für die Verwendung von AdSense.

2. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen Wie lassen sich AdSense-Anzeigen einbinden?

Nachdem Sie Ihre Webseite mit Google AdSense verknüpft und Ihr Konto nach der Prüfung freigeschaltet wurde, können Sie mit der Erstellung der Anzeigen beginnen.

Zuerst wird eine Auswahl der Anzeige-Typen vorgenommen. Diese richtet sich danach, auf welchen Endgeräten die Werbung angezeigt werden soll. Für Einsteiger sind responsive-Anzeigen am einfachsten zu handhaben, da diese sowohl auf Smartphones / Tablets als auch auf PC-Bildschirmen angezeigt werden können. Es können jedoch auch individuelle Ad-Layouts erzeugt werden. Darüber hinaus stehen seit einiger Zeit sogenannte native ads zur Verfügung, die sich dem Layout des sie umgebenden Textes anpassen und sich so einfügen lassen, dass der Lesefluss nicht gestört wird. Daneben gibt es noch Anzeigen für AMP-Seiten, Text / Bild-Anzeigen sowie einige andere Formate.

Prinzipiell müssen die Anzeigen, egal in welcher Form, für den Besucher stets als Werbeanzeigen erkennbar sein. Die Ads dürfen also nicht manipuliert werden und müssen so beschaffen sein, dass der Nutzer nicht versehentlich dort raufklickt.

Nachdem die Auswahl getroffen und die Einstellungen vorgenommen wurden, wird von AdSense ein Code generiert, der in die Webseite eingefügt werden muss. Dieser Code muss für jeden Anzeigentyp nur einmal erstellt werden und gilt dann für alle Anzeigen desselben Typs auf allen Teilen der Website, die zur Auslieferung vorgesehen sind. Für das Einfügen des Codes in die Website gibt es zwei Möglichkeiten: Die “freihändige” Variante für User mit erweiterten Kenntnissen sowie die einfache Variante durch ein Ad-Inserter-Plugin.

Bei der freihändigen Variante muss mithilfe eines Editors der Anzeigencode in den Header-Bereich des Webseitencodes vor dem Abschnitt “body” implementiert werden. Da es  beim Einfügen des Codes in den falschen Bereich des Scripts zu einem Crash kommen kann, ist im Zweifel das automatische Inserter-Plugin dem manuellen Einfügen vorzuziehen. Mit dem Plugin werden auch die ganzen übrigen Einstellungen für die Anzeigenschaltung vorgenommen (Wo genau auf der Webseite soll die Anzeige erscheine und wo nicht? etc. ).

Auf dieser Seite des AdSense-Supports gibt es Hilfe zum Einbinden der Anzeigen.

3. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen

Wie viele AdSense-Anzeigen darf man schalten?

Google empfiehlt, nicht mehr als 3 Anzeigen pro Artikelseite zu schalten. Ansonsten kann es evtl. passieren, dass Google den Publisher mit einer penalty bestraft, die Webseite also weiter hinten in den Suchergebnissen angezeigt wird. Daher ist das massenhafte Schalten von Anzeigen auch in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung und die Nutzererfahrung nicht empfehlenswert. Auch würden wohl viele User die Seite fluchtartig wieder verlassen, wenn diese mehr Werbeanzeigen als Content enthielte

4. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Wann zahlt Adsense aus?

Der Auszahlungsprozess beginnt ab einem Umsatz von 100 $ (ca. 70 Euro). Vorher bekommt man noch nach dem Überschreiten eines gewissen Grenzbetrages von AdSense eine PIN per Post zugesendet, mit der das Zahlungskonto bestätigt und freigeschaltet wird. 

5. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Werbeanzeigen auf AMP-Seiten

Im deutschsprachigen Teil des Internet finden man außer im Adsense-Support kaum gescheite Informationen über die Verwendung und Erstellung von AMP-Anzeigen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Google das AMP-Projekt auch zukünftig konsequent verfolgen wird, da der Trend zu einem immer schnelleren Webseitenaufbau einfach nicht zu leugnen ist. 

Wie man eine AMP-Anzeige erstellt, wird weiter unten im Glossar bei Punkt 7 erklärt. Auch hier muss ein entsprechender Anzeigencode erzeugt und mit einem Inserter-Plugin in die Webseite eingefügt werden. Einige AMP-Support-Plugins bieten das Einfügen als Zusatzfunktion an, jedoch meistens nicht in der kostenfreien Basis-Version.

Da der Text bei AMP-Seiten (im Moment noch) schneller lädt, als die AMP-Werbeanzeigen hinterherkommen, ist es möglich, dass der User mit seinen Augen bereits bei der zweiten Überschrift ist, während die Anzeige über der ersten Überschrift gerade noch hochlädt. Dies sollte bedacht werden, bevor AMP-ads verwendet werden.

6. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Anzeigen zulassen und blockieren

Sie haben nun AdSense eingerichtet, den Ad-Code eingefügt und – hurra – nun kommen die ersten Werbeanzeigen. Soweit, so gut. Sie sollten nun zunächst AdSense ein paar Tage laufen lassen, um sich ein Bild von den ausgelieferten ads zu machen. Anschließend kann mit der Feinjustierung der Werbekategorien begonnen werden. Dies geschieht mit der Funktion “Anzeigen zulassen und blockieren” in AdSense. Welche Anzeigen überhaupt geschaltet werden, hängt zunächst in erster Linie vom Inhalt der Website ab. Natürlich sollten die gewählten Werbekategorien zum Content passen. Ansonsten gibt es bei der Auswahl der Anzeige keine generelle Regel, hier muss man immer wieder testen und ausprobieren. Aus meiner Sicht ist es empfehlenswert, Werbekategorien, die thematisch nicht zum Inhalt der Seite passen, auszuschließen. Es kommt jedoch auch auf das Verhältnis zwischen der Anzahl der eingeblendeten Werbeanzeigen (Impressions) und dem durch sie generierten Einkommen an. Daher ist es empfehlenswert, die Anzeigen mit einer hohen Impression-Leistung, die jedoch nur einen geringen oder gar keinen Anteil am Gesamteinkommen haben, auszuschalten. Dadurch steigt die Chance, dass die lukrativen Anzeigen vermehrt angezeigt werden. Inwieweit eine Anzeige lukrativ ist, wird durch den CPC-Wert definiert (cost-per-click). Die Spannweite des CPC´s reicht von ein paar wenigen Cents bis zu mehreren Euro pro Klick. Im Einzelfall richtet sich der Wert nach der Qualität der Webseite, der Anzahl der Besucher sowie dem beworbenen Produkt oder der Branche. Wichtig ist auch, ob die Klicks der Besucher am Ende auch tatsächlich zu einer conversion (z.B. einen Produktkauf) beim Werbetreibenden geführt haben, was sich ermitteln lässt. Dazu muss die Seite technisch und inhaltlich attraktiv gestaltet sein.

Möchte man eine Website aus rein finanziellen Gründen erstellen, sollte man sich bereits beim Erstellen der Seite Gedanken machen, welche Themen einträglich sein können, damit die passenden Anzeigen eingeblendet werden (bei content-basierter Anzeigeneinstellung). Anschließend sollte man die Anzeigenkategorien entsprechend einstellen. Schreibt man z.B. über Versicherungen (gehört zu den lukrativeren Keywords), würde es sich also dringend empfehlen, die Kategorie “Versicherungen” in den Einstellungen auch zuzulassen. Möchte man verhindern, dass einzelne Anzeigen erscheinen, etwa weil sie thematisch nicht zur Seite passen oder von schlechter Qualität sind, können diese manuell blockiert werden. Ebenso können einzelne Werbeanbieter von der Anzeige auf der Seite ausgeschlossen werden, indem die URL des Anbieters, auf welche die Anzeigen verweisen, blockiert wird.

7. Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen
Kleines Glossar der Adsense-Begriffe

 

Auf der Website mit Google AdSense Geld verdienen - Wie geht das? Glossar der Fachbegriffe
Die AdSense-Fachbegriffe in 2 Minuten erklärt


• above the fold:
Der obere Teil der Webseite, der ohne zu scrollen sichtbar ist. Dieser Teil der Website ist, neben der Startseite, für die umsatzstärkeren Anzeigen vorgesehen.

• ad: Werbeanzeige

• AMP-ad: Eine für die Darstellung auf AMP-Seiten entwickelte Form der Werbeanzeige, die mit einem AMP-HTML-Tag versehen wurde. Als Basis dient eine normale responsive Anzeige. Um eine AMP-Anzeige zu erstellen, stehen zwei Formate zur Verfügung, die auf dem Adsense-Account bereitgestellt werden. Bei diesen beiden Formaten wird einfach an der richtigen Stelle die Publisher-ID und die data-ad-slot-ID einer normalen responsiven Werbeanzeige eingetragen. Zusätzlich dazu muss noch ein AMP-HTML-Code in den Header des AMP-HTML-Skripts eingefügt werden. Dieser Code wird ebenfalls auf dem Adsense-Account bereitgestellt. Die Implementierung erfolgt über ein Inserter-Plugin oder manuell.

• below the fold: Der Teil der Webseite, der nur durch scrollen erreicht werden kann.

• conversion: Eine conversion ist das, was der Kunde im Idealfall auf der Website tut. Das kann der Kauf eines Produkt sein, das Abonnieren eines Newsletters oder aber ein kostenpflichtiger Download..

• CPM (cost per 1000 impressions): Der CPM-Wert gibt Auskunft darüber, wieviel Geld der Publisher dafür erhält, dass die Werbung 1000 mal auf dem Bildschirm der Nutzer angezeigt wurde. Synonym: RPM

• CTR (click-through-rate): Die CTR ist das Verhältnis zwischen der Anzahl der aufgerufenen Seiten und der Menge der Klicks auf die Werbung. Würde im Schnitt alle 100 Seitenaufrufe einmal auf die Werbung geklickt, betrüge die CTR 1%. Dies wäre ein durchschnittlicher Wert.

• impression: Eine Impression ist die Anzeige der eingeblendeten Werbung auf dem PC-Bildschirm.

• responsive-Anzeigen: Eine Anzeigenform, deren Größe sich automatisch an das jeweilige Seitenlayout, den zur Verfügung stehenden Platz und die verschiedenen Endgeräte (Desktop, Smartphone, Tablet) anpasst.

• RPM (revenue per 1000 impressions): Die geschätzten Einnahmen für 1000 angezeigte (nicht unbedingt angeklickte) Werbeanzeigen

• ROI (return on investment): Der ROI gibt Auskunft darüber, wie sehr sich die in die Werbung investieren Gesamtaufwendungen am Ende der Kampagne als Gewinn rentiert haben. Wie sehr dagegen die einzelnen Werbemaßnahmen zum Gewinn beigetragen haben, wird durch den ROAS-Wert dargestellt.

• Scyscraper: Der größte Anzeigenblock mit den Maßen 160×600, den Adsense bereitstellt. Die Positionierung erfolgt rechts oder links neben dem Content. Trotz seiner Größe ist die Klickrate jedoch eher mittel bis niedrig. 

 

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Veröffentlicht von

RPohl

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